Dienstag, 19. Februar 2008

Von Sydney nach Brisbane

Hey hey...

Von Sydney bis Byron Bay hab ich
einen Franzosen (Mathieu) mitgenommen
um Spritkosten zu teilen…

Erster Stopp war Newcastle…

nette Stadt… aber...
wir wollten uns zwei interessant erscheinende Dinge anschauen…
die beide gesperrt waren…
naja
Wir sind dadurch an zwei Leuten vorbei gelaufen
die an einem Strand standen
und mit einem Fernglas einen
Haufen völlig unspektakulär aussehende Vögel angeschaut haben…

Hab sie gefragt was sie machen
und es hat sich herausgestellt
dass es Vogelexperten waren…
(laaaaangweilig)
Sie haben uns dann voll Begeisterung erzählt dass die Vögel sich gerade vorbereiten über 20.000 Kilometer weit zu fliegen… in 3 Monaten…
was über 220 Kilometer pro Tag macht…
was mich dann auch beeindruckt hat!

Unser nächster Stopp war nur 9 Kilometer weiter…
ein Wald,
in dem ein kostenloser Tierpark ist,
in dem ich mir alle Tiere die ich schon in freier Wildbahn gesehen habe
auch noch mal in Gefangenschaft ansehen konnte…




Es waren aber auch ein paar Tiere da
von denen ich nicht wusste,
dass es sie gibt...
was die Sache dann doch interessant gemacht hat!




Ich hab später zugunsten eines Fotos
einen der 10000 Moskitos
etwas länger von mir trinken lassen
als ich es normalerweise gestatten würde…



Nächster interessanter Halt
war Forster
wo wir auf einen Berg mit einem Aussichtsturm gewandert sind
der uns wirklich mal wieder
eine sehr beeindruckende Aussicht geboten hat!



Wir mussten uns dann langsam überlegen wo wir die Nacht verbringen…
aber sind erstmal essen gegangen… Hungry Jacks!
Da habe ich ein Mädel, das uns die Bestellung abgenommen hat,
gefragt ob sie einen Ort kenne,
wo man kostenlos Zelten kann…
Sie wusste aber auf Anhieb nichts…
ist dann aber ein paar Minuten später wieder zu uns an den Tisch gekommen und hat uns einen Platz beschrieben
wo die Polizei vermutlich nicht lang fährt...
fand ich sehr nett…

Wir haben uns aber dann entschlossen
doch noch weiter zu fahren
um voran zu kommen!

Wir haben es noch ganze 111 Kilometer weiter geschafft
und haben auf einem Parkplatz am Hafen in Port Macquarie,
im Auto übernachtet…

Vorher haben wir uns allerdings noch ein paar Stunden die Stadt,
den Hafen und eine Gruppe Delfine angeschaut.



Am nächsten Morgen habe ich mehr zufällig
meinen ersten Delfin aus relativ kurzer Entfernung
und leider auch Zeitlich nur kurz gesehen...

Später sind wir noch den berühmten Wellenbrecher entlang gelaufen,
an dem sich viele Besucher und Einwohner seit Jahren,
auf über einem Kilometer,
künstlerisch verewigen…



es sah schon schön aus
und einige der Bilder waren wirklich gekonnte Gemälde!
Ich hatte aber keine Farbe dabei
und habe mich also nicht verewigt…

Für leckeres Frühstück haben wir mittels Campingkocher wieder selbst gesorgt…


Nach einer Stärkung sind wir noch ins Meer, schwimmen gegangen
und haben anschließend in einem Rettungsschwimmer- Vereinshaus geduscht.
(Nur um mal zu erzählen wie man sich sauber hält, wenn man im Auto lebt)

Die nächsten Orte überspringe ich mal
um nicht noch langweiliger zu werden,
es sind halt jede Menge Bilderbuchlandschaften, Strände und Leuchttürme oder sonstige Touristenattraktionen zu sehen gewesen…
Nichts was überrascht hätte!



Während des Sonnenuntergangs
sind wir dann spontan zu einem sehr kleinen Ort namens
Red Rocks gefahren…
der eigentlich nur aus ein paar kleinen Campingplätzen bestand
die alle nicht gut besucht waren
was die abgelegene, versteckte Atmosphäre verstärkt hat…





Der Ort hat mir am besten gefallen
weil er mit so gefährlich, rau und geheimnisvoll vor kam…
ich bin also bis in die Nacht noch herumgewandert
und habe die salzige Seeluft genossen.
Sie hat durch Gewitter und Stürme
die rundum in der Ferne getobt haben
ein sehr rein wirkendes Aroma getragen…

Nach einer regnerischen Nacht im trockenen Zelt
bin ich noch mal losgezogen
um die Landschaft im Tageslicht zu sehen
und war nicht weniger fasziniert!





Letzter Stopp für Mathieu war in Byron Bay,
wo er dann für ein paar Wochen in ein Hostel gezogen ist.
Bevor ich ihn zurückgelassen habe,
haben wir uns aber noch mit einer Wassermelone an den Strand gesetzt
und den vielen anderen Backpacker zugeschaut
wie sie sich gesonnt haben oder gesurft sind…
unbeeindruckt von ein paar kleinen Regenschauern die
die Sonne gelegentlich verdunkelt haben...



Der tolle Leuchtturm von Byron Bay
steht auf einem Berg wo man nicht nur eine gute Aussicht entlang den Küsten hat, sondern wo man auch zur Östlichsten Landspitze Australiens kommt...
was eigentlich nichts besonderes ist…
aber es verleiht der Sache schon einen kleinen,
zusätzlichen Abenteuer- Pluspunkt…



Ich habe mich also dann alleine weiter auf Entdeckungsreise begeben...
Eine Reise, wie sie viel interessanter nicht hätte sein können…

Erstmal bin ich zurück, landeinwärts gefahren…
um einen Ort Namens Lismore zu erreichen
wo es einen Fluss gibt (Tucki Tucki Creek)
in dem noch Schnabeltiere leben sollen…
Da ich erst zur Dämmerung dort angekommen bin
musste ich mich mit einer Taschenlampe bewaffnet
in ein unbeleuchtetes Waldstück begeben…
auf schmalen Trampelpfaden die von unzähligen Spinnweben versperrt waren…



Als ich schließlich den Fluss erreicht hab
war es stock dunkel und ich habe natürlich gar nichts gesehen…
sondern nur von allen Richtungen die verschiedensten, fremdartigsten Geräusche gehört die man sich nur mit viel Fantasie vorstellen kann…

Also bin ich wieder zurück zum Auto…
Habe darin aber nur eine Stunde schlafen können
weil
ich plötzlich von lauten Schlaggeräuschen auf dem Dach meines Wagens
aus den Träumen gerissen worden bin…
verursacht von der Taschenlampe eines Rangers
der nicht wollte dass ich auf dem abgelegenen, leeren Parkplatz
die Nacht verbringe…
Nach einer kurzen und erfolglosen Diskussion
hab ich nachgegeben…
bin ein paar Straßen weiter gefahren
und habe die Nacht dann zum Glück
unentdeckt
durch schlafen können...
Bis um 5 Uhr morgens mein Handywecker mich wieder daran erinnert hat
dass ich nicht zum Schlafen nach Lismore gefahren war.

Ich bin also noch mal zum Fluss gefahren und habe Schnabeltiere gesucht…
Da ich nicht wusste an welcher Stelle sie sind
bin ich viel am Fluss entlang spaziert
bis ich an ein dunkles, großes Rohr gekommen bin
was scheinbar ein Fußgängerdurchgang sein sollte…



Ich bin also durch das Rohr gelaufen
um mich dann auf der anderen Seite
in einer verwilderten Parklandschaft wieder zu finden
in der es von Spinnen, Vögeln, Fröschen
und anderem Getier nur so gewimmelt hat..
Schnabeltiere Fehlanzeige…

Also wieder zurück…
die andere Richtung entlang des Flusses
war genauso verwildert
aber dadurch auch wunderschön andersartig…

unzählige blühende Pflanzen mit kleinen und großen Schmetterlingen,
leichter Nebel hier und dort
ab und zu ein Sonnenstrahl von der aufgehenden Sonne
der sich durch die Regenwolken gekämpft hat…
und eine sehr abwechslungsreiche Sumpf, Teich – Flusslandschaft
die sich fast einen Kilometer weit durch den Wald zieht…
Aber... Schnabeltier Fehlanzeige…

Die Sache war...
dass frei lebende, huhnartige Geschöpfe
den Fluss bevölkert haben…



diese Tiere waren das bisher Schreckhafteste
was ich je gesehen hab…
egal wie langsam ich gelaufen bin..
Sobald ich in das Blickfeld von einem dieser Hühner gekommen bin
ist es Flügel schlagend, laut Schnatterradatternd und glucksend ins Wasser gerannt…
und mit ihm alle seine Artgenossen,
eins nach dem Anderen…
Als sich schließlich alles beruhigt hatte…
war natürlich auch kein anderes Tier mehr in meiner Nähe…
schon garnicht ein scheues Schnabeltierchen...

Ich habe mich also noch eine Weile auf eine Brücke gestellt
und ins Wasser gestarrt...
die Ruhe genossen... nachgedacht...
und beschlossen wieder zu gehen…
da sehe ich plötzlich einen recht großen, schmalen, langen Stein
auf einem Stein
der aber kein Stein war ..
sondern eine Echse…
eine wie ich sie bisher noch nicht gesehen hatte…



also war ich natürlich von ihr angetan
und hab sie ein Bisschen fotografiert…
es war allerdings immer noch zu dunkel für gute Fotos..
also hab ich es nach 10 Fotos gut sein lassen
und habe noch ein bisschen meinen Blick über die Landschaft streifen lassen…
um dabei fest zu stellen
dass sehr viele
dieser gut getarnten Echsen
rund ums Ufer saßen und mich anstarrten…

Plötzlich sehe ich in meinem Augenwinkel etwas Ungewöhnliches im Wasser….
an verschiedenen Stellen
kommen immer wieder Rückenteile
von etwas sehr großem an die Oberfläche..
"oh".. dachte ich so für mich...
"ein Aal"...
ein ca. 1 Meter langer und gut Armdicker
Aal…

"stattlicher Kerl"
Dann bin ich weiter am Fluss entlang geschlendert…

Einen anderen netten Effekt
haben kleine weiße Schmetterling
oder Mottenartige Tiere
damit erzielt,
wenn ich auf den Boden getreten habe..
(was beim Laufen häufiger vor kommt)
um meine Füße,
in kleinen Schwärmen,
auf und ab zu fliegen...
es hat mich sofort an eine Art Fantasyfilm
mit kleinen Elfen
erinnert…

Erschreckt habe ich mich dann erst wieder,
als plötzlich ein Ast
von der Größe eines kleinen Regenschirms
vor mir in der Luft zu schweben schien…

Des Rätsels Lösung war mal wieder
ein riesiges Spinnennetz
2,5 Meter über dem Boden
von dem aus ein paar Fäden
zu dem Ast gingen
und ihn problemlos getragen haben…
was wiederum sehr beeindruckend war…

Endlich…
nach über zweieinhalb Stunden warten...
habe ich dann schließlich ein Schnabeltier gesehen…

Mein erstes
und vermutlich letztes
wildes Schnabeltier...
jaaaa
habe ihm gute 10 Minuten bei der Futtersuche zugeschaut...



Leider waren die Lichtverhältnisse
für gute Fotos immer noch zu schlecht
aber als Erinnerungsstütze werden diese ihre Dienste tun!


DAS SCHNABELTIER:

Es zählt zur Art der Kloakentiere
(von denen es nicht viele Arten gibt)
Bedeutet:
Es hat nur eine Öffnung für Darmausgang
und Geschlechtsorgane :-) naja
Es hat eine niedrige Körpertemperatur von rund 32°C
Andere Säugetiere fühlen sich bekanntlich nur mit 36°C wohl
Es besitzt 10 Geschlechtschromosomen
Die meisten anderen Säugetiere nur 2
Sie legen Eier, leben in Höhlen, verbringen sehr viel Zeit im Wasser, jagen mit Hilfe von Rezeptoren die elektrische Felder wahrnehmen, können für mehrere Tage in eine Kältestarre verfallen, die Männchen haben sogar Giftsporen und die Weibchen geben Mich...
Aber neben all diesen verwirrenden Tatsachen
ist wohl dass einfach Komischste...
sein Aussehen!
Als die ersten europäischen Siedler
Felle der Tiere nach England geschickt haben
hielt man sie dort für einen Scherz... :-)


Es gab aber noch mehr in Lismore als den verwilderten Fluss mit seinen komischen Tieren…
Die Touristeninformation ansich ist schon ein Besuch wert..
es arbeiten nicht nur lustige ältere Damen dort, es gibt auch noch viele mühevoll gestaltete Informationswände
und einen kleinen künstlichen Junglepfad…

Nachdem ich mich in Lismore noch ein wenig umgesehen habe
und dabei den Eindruck gewonnen habe, dass es eine Stadt ist, die so langsam zerfällt und verdreckt…
(Wo aber auch die Regenfälle und Unwetter der letzten Tage dran Schuld gewesen sein könnten)
bin ich schließlich zur letzten,
mir interessant erscheinenden Stelle gefahren…
zu einem alten Friedhof!



Bis 1986 hat ein Kreuz auf dem Friedhof
weltweit Schlagzeilen gemacht,
weil es im Dunkeln
geglüht hat…
Leider ist es gestolen worden...
Naja…

Nächster Stopp,
die Minyon Wasserfälle
Hätte ich vorher gewusst was mich die nächsten paar Stunden erwarten sollte
hätte ich vielleicht etwas anderes unternommen…

Aufgrund der andauernden starken Regenfälle
die den Sommer in Australien
wie einen Deutschen Sommer haben wirken lassen...
waren viele der ungeteerten Straßen (also fast alle)
teilweise sehr schlammig, rutschig
und stellenweise von wahnsinnig tiefen Schlaglöchern übersät...





In einem Regenwald rum zu fahren hatte also schon etwas für sich...
ich bin auch ein paar Mal stecken geblieben
aber konnte mich zum Glück immer wieder selbst befreien...

Jedenfalls bin ich nach einer langen Fahrt
bei der ich echt um mein Auto gebangt hab
an einem 100 Meter hohen.. (oder tiefen)
Wasserfall angekommen...



endlich mal einer, der auch beeindruckend war
und nicht einer
der vielen
pillepalle 3 Meter Wasserfälle
wie wir sie bisher in Australien gesehen haben...

Gut..
es gab dann noch einen 4 Kilometer langen
Wanderweg durch den Regenwald,
zum Fuß des Wasserfalls...
schön dachte ich...
lauf ich mal schnell runter...
Als ich (vermutlich) einen Kilometer
auf unbefestigten Wegen
zurück gelegt hab
hat es dann angefangen zu regnen...
Aber richtig...
Also..
ein Bissel mehr
und ich hätte durch den Regen runter tauchen können...
Bin aber natürlich auch nicht umgekehrt
sondern weiter gelaufen...
Nach 3 Kilometern
schmale Schlammwege entlanglaufen
hat es endlich weniger geregnet
und ich hab
völlig durchnässt
einen Fluss erreicht..
der durch den Regen recht viel Wasser geführt hat...
und ich musste über speerlich verteilte, glitschige Steine
ans andere Ufer springen...



An der Stelle habe ich das erste Mal
ernsthaft überlegt wieder um zu kehren...

Aber naja... dann wäre ja alles umsonst gewesen!

Es ist auch glücklicherweise gut gegangen...
Nur habe ich an der Stelle leider einen Fehler gemacht...
ich bin an einem Schild vorbeigelaufen ohne zu lesen was drauf steht...
weil...
Also...
ich wurde auch an der Stelle etwas abgelenkt..
von etwas großem blauen was auf dem schwarzen Schlammboden auf mich zu gekrabbelt ist...
Es war eine Art Krabbe...



...die länger war als mein Schuh
und große, stark wirkende, Scheren hatte...

Sie hat sich dann in einem Busch verkrochen, so dass ich kein anschaulicheres Foto machen konnte aber egal...

Nach dieser Entdeckung bin ich mit neuer Wanderlust den Weg weitergejoggt...

wie sich später herausstellte
war an der Stelle wohl eine Abzweigung
die ich nicht gesehen habe
und ich bin deswegen
nie am Fuße des Wasserfalls angekommen
sondern Kilomter weit vom Wasserfall entfernt...
Zurückgelaufen bin ich dann einen Weg
der kürzer war als der Hinweg
aber kein Stück interessant... naja...

Was aber noch interessant war, waren die Blutegel die ich mir unterwegs.. eingefangen habe...
Zum Glück nur drei... und auch nicht besonders groß...



...aber verdammt,
die lassen sich echt mal nicht einfach entfernen
und hinterlassen blutende Wunden
die von einem rosa-dunkelblauen Kranz umrundet werden..
aber nach ein paar Tagen wieder verschwinden!

Nach der Wanderung
habe ich mir dann erstmal etwas zu Essen gemacht...
weil ich das alles nicht geplant hatte
hatte ich allerdings nichts zu essen gekauft
und musste die Reste zusammenschmeißen
die noch übrig waren...
Tunfisch, Ei, Käse und Brot...



...nicht überwältigend lecker aber auch nicht schlecht!

Zumindest haben sich dadurch Kookaburras zu mir gesellt,
die um Essen gebettelt haben...



diese Vögel produzieren die ungewöhnlichsten Laute und
teilweise haben sie sich sehr beängstigend angehört...
und mit einer stattlichen Größe von bis zu 47 Zentimetern
kann einem so ein Tier auch Angst einjagen...
Also hab ich noch schnell ein paar Fotos gemacht
und bin dann so schnell es möglich war
zur nächsten Attraktion gedüst...

Ein großer Stausee ganz in der Nähe...



Dort gab es ein paar nette Wanderwege
wo ich eine tote Schlange und ein paar Schilkröten sehen konnte...





...abgesehen von
den vielen üblichen anderen Tieren,
wie die großen Libellen und Schmetterlinge.
Übrigens gehören die Regenwälder dieser Gegend
zu den artenreichsten der Erde.

An dem Stausee hab ich einen Kanadier getroffen der ganz andächtig an der Staumauer stand und froh war mir erzählen zu können,
dass er jetzt in Australien wohnt und arbeitet und noch nie einen so schönen Ort wie diesen Stausee gesehen hat...
Naja...

Er kann noch nicht viel von Australien gesehen haben
denn der Stausee ansich
war nicht so überwältigend :-)



Nun... weiter gings dann nach Nimbin...
wo ich spät abends angekommen bin
und in einem Campingplatz übernachtet hab
um endlich nochmal duschen zu können...
denn öffentliche Duschen gab es in der Gegend keine...



Das dürfte ein Dingo gewesen sein?!

Nimbin..
so wurde mir gesagt,
muss man gesehen haben...
hmm...



Es ist ein kleiner bunter Ort
der sich dagegen sträubt, Drogen zu verbieten
... dementsprechend laufen auf den Straßen
nur Drogendealer und Drogenabhänige rum...
Natürlich alle im Zeichen des Friedens und der Freiheit...
Die Polizei tolleriert es gezwungenermaßen...
nur leider werden zunehmend auch harte Drogen verkauft
und ich glaube
dass der Ort keine glorreiche Zukunft hat!
Ein einfaches, leckeres aber teures Frühstück
hab ich mir noch gegönnt
und bin dann weiter gezogen..



Ich bin einige Stunden
im Regenwald rumgefahren um zu einer sagenumwogenen Aussichtsplattform zu kommen... bis ich dann aber nur wenige Kilometer vom Ziel
nicht mehr weiter konnte weil der Weg für mein Auto unpassierbar war...
Dafür habe ich das gefunden:



Schätze dort wohnen irgendwelche Trolle oder Zwerge...

Weiter gings danach zum Vulkan Mt Warning
Seine Spitze ist der erste Punkt auf Australien
der morgends von der Sonne angeleuchtet wird...

habe mich natürlich sofort daran begeben hoch zu klettern...





als mir allerdings nach einer Stunde
zwei Australier entgegen kamen
die völlig erschöpft gekeucht haben
"Es ist noch soooo weit und man kann wegen des Wetters eh nichts sehen"
habe ich mich entschieden wieder um zu kehren
und weiter,
Richtung Brisbane zu fahren...
Mit nur kurzen Stopps an weiteren Orten
die man gesegen haben sollte,
die mich aber nicht so sehr interessiert haben...
z.B. Surfers Paradise...

In Brisbane bin ich dann
vom Jörg Putzmann empfangen worden,
der dort zur Zeit arbeitet
und mit zwei chinesischen oder japanischen Mädels
in einer hübschen Wohnung wohnt...



wo ich dann auch eine schöne Woche verbracht habe...

Wir sind mal ins Kino gegangen,
in ein riesiges Einkaufszentrum gefahren,
haben uns auch mal ein Bierchen in einer Kneipe gegönnt
und DVDs geschaut...

Tagsüber habe ich Brisbane erkundet
und war sehr positiv überrascht,
dass es so schön ist...
ich hatte von anderen Backpackern nämlich
nicht so viel spannendes von Brissi gehört...























Das gefiel mir besonders,
ein großer, künstlicher Strand...
und anschließende
Park-Picknick-Teich-landschaften.

Wie dem auch sei
ging es dann am Wochenende
Richtung Maryborough

Ich hatte bisher immer vor nochmal nach Brisbane zu fahren... aber es ist 3 Stunden weit weg und ich glaube... ich sollte mir erstmal den restlichen Norden anschauen... nachdem ich ne ganze Weile
gearbeitet haben werde... :-)